Sprunggelenksorthesen

Sprunggelenksorthesen stabilisieren und entlasten das Gelenk und werden sowohl zur konservativen Behandlung von Sprunggelenksverletzungen als auch als anschließende Therapie nach operativen Eingriffen eingesetzt. Mit Hilfe von Aluminium oder anderen verstärkenden Materialien beschränken die Orthesen die Bewegungsmöglichkeit des Gelenks sowohl in der Auf- und Abbewegung als auch in der Ein- und Auswärtsdrehung des Fußes oder ermöglichen durch ein justierbares Gelenk die frühfunktionelle Mobilisierung und so führen so zur jeweils notwendigen Wirkung. Durch vordere und hintere Beinschalen sowie zirkulär angeordnete Klettverschlussbänder erfolgt eine kontrollierte Kompression.

Ihren Einsatz finden Sprunggelenksorthesen nach Frakturen, operativ versorgten Band-, Weichteil- und Sehnenverletzungen, bei Verrenkungen und Brüchen des oberen Sprunggelenks, Verletzungen des Vor- und Mittelfußes sowie der Fußwurzel,  Achillessehnenriss oder chronischen Bandinstabilitäten.

Sprunggelenksorthesen können das Gelenk und seine Muskeln stabilisieren und unterstützen und stellen so eine Hilfe bei der Bewegung des Fußes dar. Dabei sind einige Bewegungen in gewissem Umfang möglich und die Erkrankung behindert den Patienten nicht all zu sehr in seinen alltäglichen Tätigkeiten. Eine spezielle Abrollsohle fördert das physiologische Gangbild.

Entsprechend der jeweiligen Indikation werden die Orthesen individuell an den Zustand des Gelenks angepasst, was auch eine problemlose Wundinspektion und Körperhygiene zulässt. Die Konstruktion und das Material garantieren eine einfache Handhabung und angenehme Trageeigenschaften.

Quelle: medi.de